
In mittlerweile 6 Jahrzehnten hatte ich viele Gelegenheit, Erfahrungen zu machen, durch diverse Höhen und Tiefen zu gehen und dabei viel über mich und das Leben zu lernen.
Ich durfte Mutter zweier Söhne werden und sein. Durch die Herausforderungen des Spagats zwischen den Anforderungen im Erwerbsleben, Mutter sein, den eigenen Werten und (hohen) Ansprüchen an mich selbst und den eigenen Grenzen der Belastbarkeit, bin ich mit dem Thema Stress schon seit vielen Jahren vertraut.
Mein Interesse für Persönlichkeitsentwicklung und „Mensch sein“ zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben.
Beginnend im Alter von 16 Jahren mit der ehrenamtlichen Tätigkeit in der Ferienbetreuung von Jugendgruppenreisen und -urlauben,
folgte das Studium der Sozialpädagogik/ Sozialarbeit, dass ich
1988 beendet als Diplom Soz.arb./Soz.päd. habe.
Anschließend habe ich mich 1,5
Jahre einer berufsbegleitenden Vertiefung im Bereich der Kinder- und
Jugendtherapeutik unter der Leitung vom Erew-Institut Viersen, Dr. Karl Kluge, zugewandt.
Nach einigen Jahren Arbeit im Jugendamt, habe ich
1997 meine Tätigkeit im Bereich Eingliederungshilfe aufgenommen und sehr viele
Menschen mit den unterschiedlichsten Behinderungen und Herausforderungen,
kennengelernt.
Dies bewog mich im Jahr
2000 nach intensiver Vorbereitung, die Prüfung zur Heilpraktikerin beschränkt auf das Gebiet der
Psychotherapie abzulegen. Ich wollte psychische Erkrankungen besser verstehen
können. Dieses Wissen hilft mir, Demut zu entwickeln, für das Schicksal des
Einzelnen und Dankbarkeit für meinen bisherigen Lebensweg.
Nach vielen unterschiedlichen
berufsbegleitenden Fortbildungen und Nebenberuflicher Tätigkeit als gesetzliche Betreuerin,habe ich mich ab
2007 im Lebensgarten in Steyerberg im Kommunikationstraining nach Marshall B. Rosenberg (Gewaltfreie
Kommunikation kurz GfK) ausgebildet und schnell bemerkt, dass dies eine
Lebenshaltung ist. Eine, die der ständigen Reflektion und Übung bedarf. Die
Begegnung mit der Welt der Beobachtung, Gefühle, Bedürfnisse und der Bitte, hat
eine neue Dimension des Umgangs im miteinander für mich eröffnet.
2010 habe ich angefangen meine ersten Kommunikationstrainings zu geben. Seit einigen Jahre
gebe ich diese auch sehr gerne zusammen mit meiner Kollegin Ute Krumwiede (Hannover).
Da ich gerne lerne und „wissensdurstig“ bin
und das „Mensch sein“ und die Persönlichkeitsentwicklung immer noch spannend fand,
schloss ich eine systemische Coaching Ausbildung (Christiana Mandakini Jacobsen
Bodensee) an, die ich nach 2 Jahren
2012 als Lifetrainerin / systematische Coaching erfolgreich beendete.
Da ich schon während meines Studiums in den 1980er Jahren erste vorsichtige Kontakte mit Körpererfahrung, Meditation und Beratung gemacht hatte, diese in vielen Seminaren und Selbsterfahrungsgruppen intensivieren und vertiefen konnte, habe ich mich 2013 mit Freude und Entschlossenheit auf den Weg der Ausbildung zur MBSR Lehrerin beim Gießener Forum (Rüdiger Standhardt und Team) gemacht, die ich im Januar
2015 als zertifizierte MBSR Lehrerin beendete. Seit Oktober 2014 gebe ich MBSR- Kurse, Stressbewältigungs- und Achtsamkeitstrainings.
2016 nutzte ich beim Gießener Forum die Möglichkeit die Ausbildung zu
Trainerin Achtsamkeit am Arbeitsplatz (kurz TAA) zu absolvieren.
2017 ließ ich mich bei Frau Dr.Cornelia Löhmer zur Kursleiterin in
Progressiver Muskelentspannung nach Jacobsen (kurz PME) ausbilden.
2018 habe ich beim
Achtsamkeitsinstitut Ruhr die MBCT Weiterbildung genutzt und als
MBCT Trainerin (Mindfullness Based Cognitive Therapy/ Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie)
abgeschlossen.
Nach vielen Jahren unterschiedlich intensiver
Meditationspraxis- und -form, bin ich froh, dass sich seit vielen Jahren die
Achtsamkeitspraxis und -mediation zuverlässig und verbindlich in meinem Alltag integriert.
Ich nutze jährlich die Möglichkeit ein 8- tägiges Schweige-Retreat zu besuchen und von diesen Zeiten, jenseits des Alltags, zu profitieren. Meine bisherigen Retreats habe ich bei Charlie Pils, Franz Möckl , Ursula Lyon und Wolfgang Seifert in unterschiedlicher Häufigkeit, erlebt.
Und da ich eine Lebenslang Lernende bin, nehme ich weiterhin regelmäßig an unterschiedlichen Weiterbildungen, Seminaren etc. mit großer Freude teil. (Deren Auflistung diesen Rahmen sprengen würde:) ).
Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen, meiner eigenen Achtsamkeitspraxis, meiner Berufserfahrung, meinem „ Mensch sein“, ist es mein Anliegen meine Mitmenschen zum Innehalten einzuladen, sie zu ermutigen sich auf ihren Weg zu sich selbst zu begeben und sie zu unterstützen, sich zu ermächtigen ihre Eigenverantwortung zu leben.
Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
Sind Sie / bist du bereit?
Ich freue mich, wenn ich Sie/ dich auf Ihrem/deinem Weg begleiten darf!